Arbeitskreis Umwelt & Energie

 

 

Ziel des Arbeitskreises
Umwelt & Energie:

In inhaltlicher Hinsicht wollen wir die alten Traditionen fortführen und durch unser Engagement die Gemeinde nach Kräften unterstützen, das selbstgesteckte Ziel, bis 2035 (bilanziell) energieautark zu sein, zu erreichen. Dieses Ziel ist nach derzeitigem Verständnis grundsätzlich erreicht, wenn Otterfing rein rechnerisch auf nachhaltiger Basis mehr umweltfreundliche Energie erzeugt, als es verbraucht. Für das Erstellen einer solchen Energiebilanz werden verbrauchsseitig üblicherweise der Stromverbrauch sowie die Energie zum Beheizen und/oder Kühlen der Gebäude berücksichtigt. Als Arbeitskreis stellen wir uns jedoch in diesem Zusammenhang gerade die Frage, ob zusätzlich nicht auch der Energieverbrauch für die Mobilität der Otterfinger Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt werden müsste. Auf der Seite der Energieerzeugung sehen wir als wichtige Ansatzpunkte für Otterfing — neben der Windenergie — im Wesentlichen die intensivere Nutzung der Energiequellen Photovoltaik/Solarthermie und Biomasse/Biogas. Auch das Thema Energieeinsparung wird von Bedeutung sein, denn ohne Einsparungen wird sich das Klimaziel für Otterfing nicht erreichen lassen. Diese drei Themenfelder sehen wir bis auf Weiteres als inhaltliche Schwerpunkte unserer Arbeit und wollen deshalb innerhalb des Arbeitskreises drei Teams aufbauen, die sich auf diese Themenstellungen fokussieren. Die Sprecher der Teams sind Jan Zerhusen (Photovoltaik/Solarthermie), Georg Klingler (Biomasse/Biogas) und Anton Jarmer (Energieeinsparung). 

 

Aber wir wollen natürlich nicht ausschließlich mit Bürgermeister, Gemeinderat und Gemeindeverwaltung zusammenarbeiten, sondern wir wollen selbstverständlich auch den Bürgerinnen und Bürgern als direkte Ansprechpartner zur Verfügung stehen — so wie es auch der Arbeitskreis LAWINE über viele Jahre hinweg praktiziert hat. 

 

 
Ausgangssituation 2020 und weitere Entwicklung:

Als Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Otterfing wird sicherlich vielen von Ihnen der Arbeitskreis ”LAWINE” des Bürgerforums Agenda21 ein Begriff sein, und nicht wenige von Ihnen werden — zumindest zeitweise — in Kontakt mit diesem Arbeitskreis gestanden haben, sei es, dass Sie Beratungsleistungen in Anspruch genommen, Veranstaltungen des Arbeitskreises besucht haben oder vielleicht sogar im Arbeitskreis vertreten waren und an Projekten mitgewirkt haben. In diesem Arbeitskreis haben sich in den letzten Monaten einige Veränderungen ergeben, über die ich Sie gerne informieren möchte.

 

Zum einen hat sich der Arbeitskreis ”LAWINE” letztes Jahr umbenannt in den Arbeitskreis ”Umwelt & Energie” und zum anderen habe ich zum Jahreswechsel 2019/2020 die Position des Sprechers von Wolfgang Loewe übernommen, der sie zuvor kommissarisch inne hatte.

 

Mit diesen Veränderungen ging ein Neustart des Arbeitskreises einher. Dieser Schritt kann nun als weitgehend abgeschlossen betrachtet werden, nachdem wir die ersten Monate intensiv genutzt haben, um die inhaltlichen Schwerpunkte unserer zukünftigen Ausrichtung festzulegen. Unter den gegebenen Umständen — mit Kontaktbeschränkungen und Hygienevorgaben — war dies natürlich nicht ganz einfach, doch wir haben einen Weg gefunden, indem wir uns im Rahmen von Videokonferenzen austauschten. Und nach nun mittlerweile acht Konferenzen sind diese für uns fast schon zur Routine geworden, was jedoch nicht heißt, dass wir uns nicht alle wieder auf das erste ”richtige” Treffen freuen. 

 

An der grundsätzlichen Positionierung des Arbeitskreises hat sich durch den Neustart nichts geändert: Wir gehören weiterhin dem Bürgerforum Agenda21 an, sind mit Blick auf Produkte und Hersteller, aber auch parteipolitisch unabhängig, und natürlich engagieren sich alle Mitglieder auch weiterhin ehrenamtlich.

 

Für unser Engagement im Arbeitskreis ist es uns wichtig, dass wir offen und vertrauensvoll mit Bürgermeister, Gemeinderat und Gemeindeverwaltung zusammenarbeiten. Wir sind optimistisch, dass dies gelingen wird, denn die ersten ”Gehversuche” in diese Richtung sind vielversprechend. Darüber hinaus wollen wir Netzwerke ausbauen zu den maßgeblichen Stellen im Landkreis, zur „Energiewende Oberland“, einer Bürgerstiftung für Erneuerbare Energien und Energieeinsparung, und natürlich auch zu den Gemeinden im Umland, die sich nachhaltig für Klimaschutz und Energiewende engagieren. Hier sind nicht nur fundiertes Fachwissen und praktische Erfahrungen vorhanden, sondern vielfach auch die Bereitschaft, sich zu Fachthemen auszutauschen und Erfahrungen zu teilen. Dies ist sehr wertvoll, denn dadurch können wir Kräfte bündeln und werden am Ende nicht nur bessere Ergebnisse erreichen, sondern auch schneller zum Ziel gelangen.

 

Die größte Herausforderung für den Arbeitskreis besteht derzeit darin, neue Mitglieder zu gewinnen, die sich aktiv einbringen wollen. Hierfür braucht es weder spezielle Kenntnisse, noch übermäßig viel Zeit. Interesse und Engagement reichen. Ganz besonders würden wir uns freuen, wenn sich Landwirte für eine Mitarbeit entscheiden würden, denn viele von diesen verfügen über wertvolle Erfahrungen, z.B. im Bereich Biomasse/Biogas. 

 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen zum Arbeitskreis ”Umwelt & Energie” haben, können Sie sich gerne bei mir melden. Ich würde mich freuen.

 

Beste Grüße
Michael Seewald

mseewald@gmx.com

 

 

 

 

 
   
   
   
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