Windrad vor Bergkulisse

 

In der ARGE Windallianz Hofoldinger Forst haben sich die Landkreise München und Miesbach sowie die vier Gemeinden Aying, Brunnthal, Otterfing und Sauerlach zusammengeschlossen, um so gemeinsam die Chancen und Möglichkeiten eines Windenergieprojektes in der Region auszuloten und zugleich zu verhindern, dass private Investoren ohne große Rücksicht auf die Belange der Bevölkerung agieren. Ziel ist es das Vorhaben so zu steuern, dass die Bevölkerung vor Beeinträchtigungen geschützt, das charakteristische Landschaftsbild sowie Flora und Fauna erhalten und eine hohe regionale Wertschöpfung erreicht wird.

 

SICHERUNG DES STANDORTES HOFOLDINGER FORST

Nachdem Ende 2019 der Standortsicherungsvertrag zwischen der ARGE Windenergie Hofoldinger Forst und den Bayerischen Staatsforsten geschlossen werden konnte, läuft aktuell die Prüfung, ob die Errichtung von Windenergieanlagen im Hofoldinger Forst wirtschaftlich machbar und ökologisch vertretbar ist, an.

 

WINDMESSUNGEN IM HOFOLDINGER FORST

Noch im Dezember 2019 wurde mit der Windmessung begonnen, die sich über rund ein Jahr hinziehen wird. Dazu wurde im Hofoldinger Forst östlich der Autobahn A8 ein LIDAR-Messgerät installiert, das in einer Höhe von 637 Metern (m ü. NHN) die Windstärken misst. Die LIDAR-Technik ist eine dem Radar verwandte Messtechnik, bei der statt Radiowellen Laserstrahlen zum Einsatz kommen. Eine erste Zwischenbilanz zu den Messergebnissen wird voraussichtlich im Frühjahr vorliegen.

 

Einen Pressebericht zum Thema "Windmessung im Hofoldinger Forst" finden Sie hier

 

BÜRGERDIALOG

Für eine transparente Information zum geplanten Projekt setzt sich die Arbeitsgemeinschaft Hofoldinger Forst (ARGE) ein. Im September 2020 fanden die ersten Bürgerdialoge statt - coronabedingt als Onlineveranstaltung.

 
Für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde gab es am 28.09.2020 einen eigenen Online-Bürgerdialog, wo neben Bürgermeister Michael Falkenhahn auch Hans Gröbmayr von der Energieagentur Ebersberg-München, Robert Sing vom Ingenieurbüro Sing und Hans Zäuner von der Windenergie Osterkling über das Projekt informieren und für offene Fragen zur Verfügung stehen.
 
Obwohl die Veranstaltung deutlich länger dauerte als geplant, konnten nicht alle Fragen beantwortet werden. Alle offenen Fragen werden von der Energieagentur Ebersberg-München aufbereitet und ihre Antworten werden unter Offene Fragen zum Windprojekt Hofoldinger Forst veröffentlicht.
 
Die Bürgerdialoge der Gemeindenkönnen Sie sich nachträglich hier noch einmal ansehen:

 

Hierbei müssen Sie nur Ihre E-Mail-Adresse angeben und gelangen anschließend direkt zum Bürgerdialog. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite 

https://www.windenergie-hofoldinger-forst.de/

 

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